Einrichtungen

KSE Energie fördert Kundenprojekte

Im Rahmen des Produkts KSE Ökostrom – KlimaPlus hat die KSE Energie 2019 das gleichnamige Förderprogramm ins Leben gerufen. Mit dieser Projektförderung unterstützt die KSE Energie Kundenprojekte – die einen Beitrag zur Energiewende leisten, innovativ sind und in Verbindung zum Sektor Strom stehen – mit bis zu 7.000 Euro. Weitere Details zum Förderprogramm finden Sie hier.

Die mit den Umweltbeauftragten der vier großen christlichen Kirchen Baden-Württembergs besetzte Jury hat über die zu fördernden Projekte entschieden – wir gratulieren den Gewinnern:

 

PROJEKT

Drei E-Bikes für die Diakoniestation Pfinztal

Neben den alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen einer umfassenden Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Menschen steckte sich die Ökumenische Diakoniestation Pfinztal das Ziel, auch im Bereich der Energiewende einen Beitrag zu leisten und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen.

Als erster Schritt wurden den Mitarbeitern drei neue E-Bikes als ökologisch nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Verbrenner-Fuhrpark zur Verfügung gestellt. Geschäftsführer Tobias Stein freut sich über die Projektförderung der KSE Energie von 5.000 € und bedankt sich im Namen der gesamten Diakoniestation: „Die Förderung durch die KSE ist sehr wertvoll und eine ungemeine Unterstützung für uns als soziale Einrichtung.“ Inzwischen sind die seit 2019 eingesetzten E-Bikes nicht mehr „neu“, sondern gut gebraucht: „Die E-Bikes kommen bei den Mitarbeitern so gut an, dass sie im Rahmen der Touren- und Einsatzplanung ständig ausgebucht sind“, so Herr Stein. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sind die Mitarbeiter mit den E-Bikes wesentlich schneller am Ziel. Auch bei hohen Temperaturen ist das Rad die bevorzugte Wahl, da der Fahrtwind deutlich erfrischender ist als ein stickiges Auto.
Sowohl Herr Stein als auch seine Mitarbeiter schätzen die weiteren Vorteile durch den Einsatz der E-Bikes: Durch die verkürzten Fahrtzeiten bleibe mehr Einsatzzeit zur Versorgung der Patienten. Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft führe dazu, dass die Mitarbeiter seltener krank und insgesamt motivierter seien. Zudem inspiriere die Nutzung der Bikes die Belegschaft der Diakoniestation, das allgemeine Fahrverhalten im beruflichen als auch privaten Bereich zu hinterfragen und zu ändern: so nutzen einige Mitarbeiter bereits das Jobrad-Angebot.

Perspektivisch ist geplant, den bestehenden Fuhrpark sukzessive durch E-Bikes und E-Fahrzeuge zu ersetzen, um die Anzahl der Verbrenner deutlich zu reduzieren. Dem Team der Diakoniestation Pfinztal wünschen wir gutes Gelingen bei den weiteren Vorhaben – bei Bedarf steht die KSE Energie gerne unterstützend zur Seite.

PROJEKT

Kirche erstrahlt in neuem Licht

Anfang August 2020 bekam die Martinskirche in Ruppertshofen ihre neue LED-Beleuchtung. Kirchenpflegerin Ellen Schaffert ist sehr zufrieden damit: „Es sieht nun viel schöner aus!“ Bei den bisherigen Deckenlampen handelte es sich um große alte Glaskugeln, die zum Teil bereits kaputt und in der Bedienung und Pflege unpraktisch waren: sie seien schwer zu reinigen und leider auch nicht dimmbar gewesen, berichtet Frau Schaffert. Die Möglichkeit zu dimmen ist ein wertvoller Vorteil der neuen Beleuchtung, um zu besonderen Anlässen, wie Weihnachten, eine festliche Atmosphäre zu erzeugen. Herr Schweizer, ein langjähriges Mitglied des Kirchengemeinderats und Betreuer der Baumaßnahme, teilt die Begeisterung von Frau Schaffert. Beide freuen sich darauf, baldmöglichst wieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit der Gemeinde zu feiern und dabei die neue Beleuchtung zu präsentieren. Neben den ästhetischen und praktischen Aspekten war die Stromeinsparung ein wesentlicher Grund zum Austausch der Beleuchtung. Alle bisherigen Lampen in der Kirche wurden durch energiesparende LED-Lampen ersetzt.

Frau Schaffert schätzt die Projektförderung durch die KSE Energie: „Für uns als kleine Gemeinde ist die finanzielle Unterstützung durch die KSE eine große Hilfe gewesen“ – das Förderprogramm sei eine tolle Aktion, unter anderem auch Kirchenkunden mit begrenztem finanziellen Rahmen dabei zu unterstützen, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

PROJEKT

Neue LED-Beleuchtung für Veranstaltungsraum

Ähnliche Gründe wie die der Kirchengemeinde Ruppertshofen bewegten die Kirchliche Sozialstation „Unterer Neckar“ e. V. Anfang des Jahres 2020 dazu, die Beleuchtung ihres Veranstaltungsraumes auszutauschen. Die bisherige Beleuchtung bestand aus Neon-Leuchtröhren über die ein Streuglas zum Abnehmen befestigt war. Durch das häufige Wechseln der Röhren zeigte das Material mit den Jahren starke Verschleißspuren auf. Um das Risiko zu vermeiden, dass die Lampen eines Tages herunterfallen, entschied sich die Sozialstation unter Leitung von Herrn Mütsch für den Austausch der Beleuchtung. Im ersten Vergleich sprach der teurere Preis gegen die LEDs, aber letztendlich überwogen die Vorteile: der Einsatz der LEDs bringt deutliche Stromeinsparungen mit sich. Zudem erhofft sich Herr Mütsch, dass die Leuchtmittel aufgrund der höheren Lebensdauer seltener ausgetauscht werden müssen, da der Wechsel der Röhren aufgrund der großen Raumhöhe viel Aufwand mit sich bringt. Bislang überzeugen ihn die neuen LEDs: die Leuchtstärke sei optimal und die Beleuchtung sähe optisch schön aus – auch wenn noch ein paar Renovierungsarbeiten anstünden, um die Spuren der bisherigen Lampenvorrichtungen zu kaschieren. Wenn es wieder an der Zeit ist, etwas zu erneuern, wird die Einrichtung gerne erneut auf LEDs zurückgreifen.  

Herr Mütsch freut sich „über den ordentlichen Förderbetrag [von 766 €], durch den die ersparten Kosten dann wiederum in andere Projekte investiert werden können“ – so beispielsweise in den laufenden Ausbau des Elektro-Fuhrparks der Sozialstation.