Drittmengenabgrenzung

Betreiber von Eigenerzeugungsanlagen, die Dritte mit Strom versorgen, müssen diese Strommengen ab 1. Januar 2022 erfassen.

Immer mehr kirchliche und soziale Einrichtungen setzen auf selbst erzeugten Strom aus einem Blockheizkraftwerk oder aus einer Photovoltaikanlage. Dadurch fallen keine Netzentgelte an. Auch die EEG-Umlage kann – zumindest anteilig – eingespart werden. Dies gilt für den Anteil des Stroms, der nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern selbst verbraucht wird. Die vollständige Abführung der EEG-Umlage wird allerdings erforderlich, sobald der Strom aus der Eigenerzeugungsanlage – ohne Nutzung des öffentlichen Netzes – an Dritte geliefert wird. In Altenheimen oder Krankenhäusern betrifft dies beispielsweise ausgelagerte Dienstleister oder regelmäßig tätige Fremdfirmen im Bereich der Reinigung, Essensversorgung, Medizintechnik oder Ähnliches, die vom Anlagenbetreiber mit Strom versorgt werden. Diese an Dritte gelieferten Strommengen sind spätestens ab 1. Januar 2022 mit geeichten Stromzählern zu erfassen.

In Kooperation mit einer auf Energierecht spezialisierten Kanzlei stehen wir Ihnen bei Bedarf gerne unterstützend zur Seite. Ihr Ansprechpartner rund ums Thema ist Pascal Binninger (binninger(at)kse-energie.de; 0761 150663-40).

Weitere Informationen