Senkung der EEG-Umlage

Union und SPD haben sich auf eine weitere Absenkung der EEG-Umlage in den Jahren 2023 und 2024 verständigt.

Mit dem im Juli 2020 beschlossenen Konjunkturpaket hat die Bundesregierung bereits für 2021 und 2022 eine leichte Senkung der EEG-Umlage auf 6,5 und 6 Cent pro Kilowattstunde beschlossen. Union und SPD haben sich nun auch auf eine Reduzierung der EEG-Umlage in den Jahren 2023 und 2024 verständigt. Unter anderem durch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) soll ab 2023 eine deutliche Senkung – möglicherweise auf unter 5 Cent pro Kilowattstunde – erreicht werden.
Dies ist ein relevantes Signal zur Bewahrung der Schöpfung: die Nutzung fossiler Brennstoffe und Technologien wird teurer und die daraus entstehenden Einnahmen werden zum Teil zur Senkung der EEG-Umlage genutzt, was sich positiv auf den Strompreis auswirkt. Diese Entwicklung lässt schöpfungsfreundlichere Technologien (wie z. B. Elektromobilität und Wärmepumpen) wettbewerbsfähig werden und entlastet Verbraucher bei der Nutzung klimafreundlicher Energieformen. Das Politiklabor «Agora Energiewende» erklärt wie eine CO2-Preiserhöhung die beschriebene Entwicklung noch verstärken könnte.

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