Ein wichtiger Meilenstein für den Klimaschutz: Im Rahmen des Solardachprogramms der Evangelischen Landeskirche in Baden (EKIBA) ist inzwischen das erste Megawattpeak (MWp) installierter Photovoltaikleistung erreicht. Gefeiert wurde dieser Erfolg Mitte Juli mit einem Gottesdienst in Bretten – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landeskirche, der Kirchengemeinde sowie den Projektpartnern.
Als Umsetzungspartnerin des Solardachprogramms übernimmt die KSE Energie GmbH die Planung und Realisierung der Photovoltaikanlagen. Gemeinsam mit der seitens der EKIBA gegründeten Evangelischen Energie GmbH sorgt sie dafür, dass kirchliche Dächer für die Solarstromerzeugung genutzt werden können – von der technischen Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme.
Den entscheidenden Beitrag zum ersten Megawatt leistete die Evangelische Kirchengemeinde Bretten und Gölshausen. Mit Photovoltaikanlagen auf der Stiftskirche und der Kita Grüne Aue wurden dort insgesamt mehr als 100 Kilowattpeak installiert. Damit wurde die Marke von einem Megawattpeak im Solardachprogramm überschritten.
Das 2024 gestartete Programm verfolgt ein einfaches Prinzip: Kirchengemeinden stellen ihre Dächer zur Verfügung und schließen einen Dachpachtvertrag ab. Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen werden zentral organisiert. So können die Gemeinden ohne eigenes Investitionsrisiko einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich Pachteinnahmen erzielen.
Inzwischen sind 31 Gebäude der badischen Landeskirche mit Photovoltaikanlagen aus dem Solardachprogramm ausgestattet. Insgesamt wurden rund 5.000 Quadratmeter Dachfläche mit Solarmodulen belegt. Ein großer Teil der Anlagen befindet sich auf Kindertagesstätten, Gemeindezentren und Gemeindehäusern, wo sich wirtschaftlich besonders leistungsfähige Photovoltaikanlagen realisieren lassen. „Mit jeder neuen Anlage kommen wir dem Ziel einer klimaneutralen Landeskirche einen Schritt näher. Gleichzeitig zeigen wir, wie kirchliche Gebäude einen konkreten Beitrag zur Energiewende leisten können“, sagt Flen Halm, Projektmanager bei der KSE Energie GmbH.
Das Solardachprogramm ist ein zentraler Baustein auf dem Weg der Evangelischen Landeskirche in Baden zur Klimaneutralität bis 2040. Langfristig sollen bis zu zehn Megawattpeak Photovoltaikleistung auf kirchlichen Dächern installiert werden. Die KSE Energie begleitet diesen Weg als verlässliche Partnerin bei der Umsetzung – neben der EKIBA auch für ihre drei weiteren Gesellschafterkirchen.













