Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Es gibt durchaus einige Marktteilnehmer im Stromhandel, die den steigenden Kohlepreis als Argument für das Plus bei den Strom-Terminnotierungen nennen. Doch dann folgt das Aber: Das Plus bei der Kohle sei nicht nachvollziehbar, fundamental unbegründet, höchstens technisch getrieben oder eben einfach nur spekulativ. Allerdings reicht das Kohle-Argument, um auch in der Ferienzeit, die eigentlich für mäßige Liquidität und geringe Preisbewegungen steht, den Herdentrieb in der Handelsszene auszulösen und damit die Preise auf breiter Front steigen zu lassen. Der Abstand ziwschen dem Tiefst- und dem Höchstpreis des Monats lag für das Jahr 2017 bei rund 1,5 EUR/MWh. So liegt der Monatsendpreis für das Kalenderjahr 2017 bei ca. 27,50 EUR/MWh. Die täglichen Preisausschläge sind mittlerweile jedoch erheblich kleiner geworden. Für das Lieferjahr 2019 ist der base-Preis binnen Monatsfrist wieder auf seinen Anfangswert gesunken und nähert sich einem Zwei-Monats-Tief.

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Beispiel: rLM-Anlage (registrierende Leistungsmessung) mit 500.000 kWh und 1.600 Betriebsstunden pro Jahr, max. Leistung 313 kWh, im Verteilungsnetzgebiet der EnBW, Stadtgebiet Stuttgart

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